KFW Förderung

KFW Förderung

Seit dem 15. September 2017 gelten beim Einbruchschutz gestaffelte Zuschüsse. 
Die ersten 1.000 EUR der förderfähigen Investitionskosten werden nun mit 20 % (vorher 10 %) bezuschusst. Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 EUR hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von 10 % gewährt. Diese neue gestaffelte Förderung gilt pro Antragsteller und Gebäude.

Sie erhalten z. B. bei einer Summe von € 5.000,- einen Zuschuss in Höhe von € 600,-

Das Wichtigste in Kürze:

  • mehr als 10,0 % Ihrer Kosten werden vom Staat gefördert. Die Fördersumme liegt zwischen 200,-€ bis 1500,-€ pro Wohneinheit
  • Einfaches online Antragsverfahren (altersgerechtes Umbauen 455-E auswählen)
  • Eine Beauftragung eines Sachverständigen ist NICHT erforderlich
  • Antragsstellung muss vor Beginn des Vorhabens durchgeführt werden!
  • Bestätigung nach Durchführung (Verwendungsnachweis)

Rund um Ihr Wohneigentum fördert die KfW folgende Maßnahmen

  • den Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren. Förderfähig sind Türen ab Widerstandsklasse RC2 oder höher nach DIN EN 1627.
  • den Einbau einbruchhemmender Garagentore und -zugänge, bei einer direkten Verbindung von der Garage zum Wohnhaus. Förderfähig sind Tore ab Widerstandsklasse WK2 nach DIN V ENV 1627.
  • den Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren, z. B. Türzusatzschlösser, Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel, Kastenriegelschlösser mit speziellen Zylindern, Schutzbeschläge mit Zylinderabdeckung und Schließbleche
  • den Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, Balkon- und Terassentüren sowie einbruchhemmender Gitter und Rollläden, z. B. aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen
  • den Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen nach DIN EN 50131 Grad 2 oder besser, z. B. Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser, Geräteabschaltungen
Hinweis: Alarmanlagen mit Infraschalldetektion (Infraschallanlagen) sind nicht förderfähig, da sie der DIN EN 50131 nicht entsprechen
  • den Einbau von Türspionen (z. B. Kamerasysteme)
  • Baugebundene Assistenzsysteme, z. B. (Bild-)Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder, Beleuchtung, baugebundene Not- und Rufsysteme, elektronische Antriebssysteme und elektronische Zeitschaltuhren für Rollläden
  • erforderliche Nebenarbeiten , z. B. ergänzende Beschriftungen mit Braille- oder Reliefschrift, Markierungen zur tastbaren Orientierung, Maler-, Putz- oder Estricharbeiten, Verlegung von Steckdosen

Diese Objekte werden gefördert:

  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung,
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen oder
  • Mieter (mit Zustimmung des Vermieters zu den Umbaumaßnahmen)

Diese Objekte werden NICHT gefördert:

  • Ferienhäuser und -wohnungen, Boardinghäuser als Beherbergungsbetrieb
  • gewerblich genutzte Flächen/Gebäude
  • Pflege- und Altenwohnheime
  • Umschuldungen bestehender Darlehen
  • Nachfinanzierungen bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben

Antrag stellen – Zuschußportal

Um einen Antrag auf Förderung zu stellen müssen Sie sich im Zuschussportal registrieren und dort alle Daten eingeben. Eine Zusage erhalten Sie dann unbürokratisch direkt vom Portal. 

Auf Wunsch können wir auch den Antrag für sie stellen. Dafür benötigen wir eine Vollmacht.

Für die Beantragung der Auszahlung müssen Sie die Bestätigung der Durchführung ausfüllen.

Alle Formulare müssen im Zuschussportal einfach hochgeladen werden. Wenn alles vollständig hochgeladen wurde erfolgt die Auszahlung der Förderung auf Ihr Konto.